Spione des Moments – Raumszenarien

In Zeiten von Smartphone und Social Media ist die Fotografie vom einst wohl durchdachten Arrangement oder gekonnten Schnappschuss zum vielseitigen Medium geworden.

Mehr denn je ist das Motiv der Subjektivität des Fotografen unterworfen. Diese Eigenschaft wirkt sich besonders auf den Raum aus, der durch das Medium in die Zweidimensionalität gezwungen wird.
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Mit seinen Bildern zeigt der niederländische Architekt Willem Bruijn eben jene Motive, die herausgerissen aus ihrem Kontext eine eigene Faszination entwickeln. Sie bilden Alltags- und Durchgangsorte, die oft nur wenig Beachtung finden. Er schafft es, sie aus ihrer Anonymität zu holen und ihnen im Rampenlicht eine neue Bedeutung zu geben. Die Räumlichkeit wird dabei manchmal sogar eliminiert und durch Grafiken ersetzt, die Raum für Neuinterpretationen lassen. Seine Fotografien sind Entdeckungsreisen in die eigene Subjektivität.

Noch bis zum 20. November ist die Fotoausstellung in der Stuttgarter Raumgalerie zu sehen.

Foto von:
Willem Bruijn